Dienstag, 15. Mai 2012

Deutscher Sonntag - die Hauptstadt hat Feierabend

Die Geisterbahn von Matthias Altenburg verzeichnet anläßlich eines Berlinbesuchs Antisemitismen, Antiintellektualität, Geschichtslosigkeit und überhaupt deutsche Atmosphäre. Sonntag, neudeutscher - Franz-Josef Degenhardt aktualisierend - der 13. Mai.

Montag, 14. Mai 2012

Binarität: normal-genial

Reality 3 Punkt 0.0

Sonntag, 13. Mai 2012

CDU bricht ein - Die PARTEI Sieger der Herzen

Münsterlandweit holten die Sozialdemokraten vier der elf Wahlkreise direkt. Neben Münster waren sie in den Kreisen Warendorf sowie Steinfurt erfolgreich. Bei der Landtagswahl 2010 hatten die CDU-Kandidaten noch in zehn Wahlkreisen die Nase vorn gehabt. Auch bei den Zweitstimmen spiegelten die Wahler­gebnisse der Region den Landestrend: Die CDU verlor vielerorts zehn Prozent und mehr. Die PARTEI dagegen gewann aus dem Stand 0,40 Prozent. Die kraftlose Seite der Macht klopft schon mal an die Bürosessel der Bürokraten ...
Die Parteien haben niemals recht ...mw

Heute NICHT die Grünen wählen

Die Stadt Münster verfügt über drei große, publikumswirksame Einrichtungen mit regionaler Bedeutung: die Halle Münsterland, das Stadttheater und das Preußen-Stadion. Die Halle ist in einem baulich tadellosen Zustand, das Theater in einem guten, das Stadion ist eine Bruchbude (mit Ausnahme der Haupttribüne). Angesichts dieser Schieflage ist die monatelange, am vergangenen Mittwoch beendete Debatte über die Stadionsanierung beschämend. Auch die mit juristischen Feinheiten gespickte Kritik der Grünen an den geplanten Vorinstallationen für eine Rasenheizung geht an der Realität vorbei. Wer die im Sommer anstehende Sanierung des Rasens nicht mit diesen Investitionen kombinieren möchte, der muss für die nächsten Jahre hoffen, dass den Preußen ein Aufstieg in die zweite Bundesliga verwehrt bleibt. Denn dann wäre die Heizung Pflicht. Eine Stadtgesellschaft, die „ihrem“ Fußballclub den sportlichen Erfolg missgönnt, ist – mit Verlaub – krank. Wer dem Phänomen auf die Spur kommen möchte, warum ausgerechnet beim Thema Preußen immer die politischen Emotionen hochkochen, der muss in die Geschichte blicken. Seit den 90er Jahren, als kontrovers über das später vor Gericht gescheiterte Projekt Preußen-Park diskutiert wurde, sind sich Preußen-Fans und GAL-Anhänger nicht grün. Geradezu chronisch wird dieses Problem durch einen schwelenden Personalkonflikt. Jahrelang lieferten sich Stadtdirektor Hartwig Schultheiß (CDU) und Stadtbaurat Gerhard Joksch (Grüne) einen Wettstreit im Rathaus, wer der bessere Bauexperte sei. Schultheiß entschied das Rennen für sich, weil die damalige schwarz-gelbe Ratsmehrheit im Jahr 2006 den Arbeitsvertrag von Joksch nicht verlängerte.
Als Ratsmitglied der Grünen ist Joksch inzwischen ins Rathaus zurückgekehrt und pflegt – gemeinsam mit seinen Parteifreunden Helga Bennink und Hery Klas – seinen Groll gegen Schultheiß. Genau dieser Groll überlagerte jetzt die Preußen-Debatte. Recht forsch legte Schultheiß – frei nach dem Motto: „Ich rette die Preußen – ein reichlich unausgegorenes Stadion-Konzept vor. Joksch und Co. nahmen es auseinander und beherzigten dabei die Devise: „Wenn wir Schultheiß treffen wollen, müssen wir auf die Preußen einprügeln.“ So banal, aber auch so brutal kann Politik sein. Sollte es irgendwo in dieser Stadt einen konflikterfahrenen Psychologen geben, der es sich zutraut, die Protagonisten erfolgreich auf die Couch zu legen, er hätte ein sattes Honorar verdient. Dieses Geld wäre fast genauso gut angelegt wie die 900 000 Euro, die jetzt in die Stadionsanierung fließen. Klaus Baumeister

Mittwoch, 9. Mai 2012

Fußball in schwarz-weiß: Superrunde Lederware

Wer hier nicht guckt bleibt ohne Wunder!
Dino Zoff, George Best und Rom versus Inter. Beim runden Leder gibts auch Beckenbauer, Pelé, Fergison, Patzke und Rupp etc.

Dienstag, 8. Mai 2012

Von Bohnenstangen, Rentnern, Hotzenplotze und Piraten - kurz: Über Alles!

Kai Spitzl bei Volker Pispers.
Alltagsbeobachtung mit Anzug
und rotem Sessel. Nichts
für kleine Männer ...
10 Minuten: It´s Your Tube!

Montag, 7. Mai 2012

In Wahlgewittern

Wer lange wählt verschwendet Zeit
Im Norden Münsters Hähnchen blühn
im Süden schmächtig sie verglühn
Drum wählte ich heut die Partei - und nicht das große Einerlei

Samstag, 5. Mai 2012

Saisonende gegen Kickers Offenbach

Platz sieben für den Stammverein mit Brückenvirus, Endspiel der Saison beim geschätzten Derbygegner SC Preußen vs die ollen Kickers. Beim 1:0 zur Halbzeit im Nieselregen nach Hause und auf BR die zweite Halbzeit den Jahn Regensburg gegen Jena in die Relegation ziehen sehen.
Die Kickers vom Bieberer Berg, auch so eine Saison hinter allen Erwartungen.
Auch das erste Spiel dieser Saison beim Aufsteiger gesehen, gegen die Spielvereinigung Unterhaching, dem Verein, wo auch der Bobsport abgeht. Ach, schön war´s doch.
Dreißig Spiele der 3. Liga gesehen. Dabei waren die besten Mannschaften VfR Aalen, Babelsberg 03 und eben Unterhaching. - Aber eigentlich waren alle Spiele sehr durchschnittlich. Das häufigste Ergebnis der Liga war 0:0 und 1:0, gefolgt von 1:1. Ich kann die Statistik leider nur bestätigen.

Freitag, 4. Mai 2012

Desinteresse gefragt

... und der Slogan sitzt!Morgen (Samstag, 5. Mai) hat die PARTEI-Krefeld einen Informationsstand in der Krefelder Innenstadt. Bei Interesse kommt doch ab 11:30 Uhr mal am Südwall Ecke Neusser/Hochstraße vorbei! Auch bei Desinteresse gerne vorbeikommen und schimpfen! Jeder Dödel ist willkommen!
Tip für Netznutzer außerhalb Krefelds: Der Wahlomat.de sagt Dir die Wege, falls Die Partei nicht Deine No.Eins ist ...
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"Mag sein, dass unsere Gesellschaft in ihrer jetzigen Verfassung keine Chance auf Zukunft hat. Aber sie hat doch, finde ich, aus Weimarer Republik, Buchenwald und Drittem Reich gelernt. Deshalb bin ich vorsichtig optimistisch." - Ja, wenn das Hirn leer ist, ist das Parteibuch der Sozis nicht weit ... und die Sprache des Geschichtslehrers ein Dreck. Menschenverachtung mit Großschriftstellern im Regal. Ohne darum zu wissen, wissen zu wollen und wissen zu können. - Und ich erklär´ hier das Zitierte auch nicht: wer den Wahnsinn darin nicht liest, kann eh nur Zeitung und TV-Programm, ist für Ideologie erreichbar, kann aber wahrhaftig nicht lesen.

Wechselnde Notate 2012

Insgesamt dürfen bei Schreibwettbewerben maximal drei Notate eingewechselt werden, um erschöpfte oder verletzte Notate auszutauschen oder taktische Änderungen vorzunehmen. Bereits ausgewechselte Notate dürfen jedoch nicht wieder eingewechselt werden. Bei Nebel wird ein Notat abgesagt, wenn der gegnerische Notator in seinem Tastaturraum von dem gegenüberliegenden Tastaturraum des Notierenden nicht mehr gesehen wird.

:: Das Vordach brennt / die Pfeiler eiern / Zum Gück bin ich / auch Fan von Bayern // Jean-Marie Pfaff gewidmet

Heißer April

Der Kirschbaum voll mit weißem Blütenschnee. | Ein Sommertag, verirrt in den April. | Im Garten trinken wir gekühlten Tee. | Die Sonne strahlt uns an. Die Luft steht still. || Die Luft stand still. Die Sonne sah uns an. | Gekühlter Tee. Wir tranken ihn im Garten. | Es war April. Ein Sommertag verrann. | Doch auf die Kirschen mussten wir noch warten. || © Andreas Kley, 2011

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